Seit der Eröffnung des Rhein-Main-Donau-Kanalsbreiten sich verschiedene ursprünglich am Schwarzen
Meer heimische Grundeln im Rhein aus. Im Herbst 2011 wurde erstmals die Kesslergrundel in Basel nachgewiesen.
Diese räuberischen Allesfresser besetzen die Lebensräume der heimischen Groppe. Als Laichfresser
schaden sie auch anderen Fischpopulationen. Die Einwanderer ähneln stark der heimischen Groppe,
sind aber an den zu einem Saugnapf verwachsenen Bauchflossen eindeutig zu erkennen.
Sie haben eine Grundel gefangen, deren Bauchflossen einen Saugnapf bilden?
Das Tier ist hier nicht heimisch und darf daher keinesfalls zurückgesetzt oder als Köderfisch verwendet werden (Verschleppungsgefahr!).
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